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Dorfmuseum

Um 1960 herum gab es in jedem Ämtler Dorf einen "Güselplatz", irgendwo im Wald in einer Kiesgrube. Dort konnten Sammler Schätze finden, die andere als wertlosen Grümpel weggeworfen hatten. Ein Glücksfall wollte es, dass später, als die "Entsorgung" regional organisiert wurde, die ganze Grobgutabfuhr des Bezirks in Maschwander Kiesgruben landete, wo immer schon eine Schar junger und älterer Sammler wartete. Die vielen wertvollen Sammelstücke gaben Anlass dazu über ein Dorfmuseum nachzudenken. 1965 stiess eine improvisierte Grümpelausstellung im Schulzimmer von Lehrer Strickler auf grosses Interesse und führte zur Bildung einer Museumskommission. Bald suchte diese nach passenden Ausstellungsräumen. 1966 konnte die Gemeinde den rechten Teil des Gewerbehauses, der kurz zuvor verstorbenen Bertha Leuthold erwerben, samt allem Hausrat, den die alte Frau bis zu ihrem Tod benützt hatte. Jetzt begann man im Dorf auch Fotos der ehemaligen Burgruine und aller alten Häuser zu sammeln. In Fronarbeit halfen einige Schüler, die Wohnung sanft zu renovieren und am Berchtoldstag 1972 wurde das Museum an der Dorfstrasse 26 eröffnet.

Bei einer Hausrenovation 1992 konnten die oberen Ausstellungsräume gegen die angebaute Scheune abgetauscht werden, in welcher dann 1996 die inzwischen stark angewachsene Sammlung einen neuen Platz fand.



Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

Berchtoldstag, 2. Januar

Ostermontag
Pfingstmontag
Chilbisonntag, 1. Sonntag im Oktober

jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr

Führungen von Schulklassen, Gruppen und Vereine nach Vereinbarung (Tel. 044 767 05 55), Fr. 60.- pro Stunde